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ABBYY Recognition Server besteht aus mehreren Komponenten, die auf einem oder mehreren PCs in einem LAN installiert werden können. Die wichtigsten Komponenten sind:
Die Dokumentenkonvertierung in Recognition Server kann in fünf logische Schritte eingeteilt werden:
Scanstation
Die Scanstation bietet Funktionen zum Stapelscannen und der Vorbereitung von Bildern für die Weiterverarbeitung:
Einspeisung über Netzwerk- / FTP-Ordner
ABBYY Recognition Server kann Bilder automatisch aus den folgenden Netzwerkquellen importieren:
Für Bilddateien, die in einem Stapel gescannt wurden, bietet Recognition Server mehrere Optionen zur Dokumententrennung. So kann der Stapel mit Hilfe von Leerseiten, Barcode-Seiten oder auch auf die erste Seite des Dokuments aufgeklebten oder aufgedruckten Barcodes in einzelne Dokumente aufgeteilt werden. Zusätzlich können je nach erkanntem Text benutzerdefinierte Regeln über Skript erstellt werden.
Die OCR läuft auf einer Processing Station automatisch ab. Es ist möglich, mehrere PCs mit dem Server Manager zu verbinden und als Processing Stationen zu definieren. Der Server Manager verteilt die Arbeitslast gleichmäßig auf alle vorhandenen Processing Stationen. Das Ergebnis ist eine deutlich schnellere Verarbeitung der Dokumente.
Die OCR- und Barcode-Erkennungstechnologien in Recognition Server liefern unübertroffene Genauigkeit und unterstützen verschiedene Texttypen und die gängigsten 1D- und 2D-Barcodes. Dabei wir OCR in 198 Sprachen unterstützt, in lateinischer, kyrillischer und griechischer Schrift, in Chinesisch, Japanisch, Koreanisch, Vietnamesisch, Hebräisch, Jiddisch und Thai sowie europäische Sprachen in gotischen Schriftarten.
Um das Layout des Originals zu bewahren, verwendet ABBYY Recognition Server die ADRT-Technologie (Adaptive Document Recognition Technology). ADRT erhöht die Genauigkeit der Layoutbewahrung signifikant bei der Ausgabe in .doc und .rtf-Formate. Die logische Struktur eines gesamten Dokuments einschließlich Kopf- und Fußzeilen, Fußnoten, Seitenzahlen und Inhaltsverzeichnis mit Verlinkung zu den Dokumentenkapitels sowie die Abbildungsbezeichnungen wird übernommen.
Bei der Verarbeitung mancher Dokumente gibt es besonders hohe Anforderungen an die Erkennungsqualität. Dabei können gescannte Dokumente jedoch von sehr schlechter Qualität sein, und z.B. in niedriger Auflösung vorliegen oder voll mit Hintergrundgeräuschen sein. In diesem Fall ist ein zuverlässiger Überprüfungsmechanismus zur Qualitätskontrolle notwendig.
Die Automatische Qualitätsüberprüfung von ABBYY Recognition Server erlaubt dem Administrator das Festsetzen eines Schwellwertes für die Erkennungsgenauigkeit. Ist diese Option aktiviert, so werden Dokumente von schlechter Qualität nicht erkannt, sondern in einem speziellen Ordner für gesonderte Bearbeitung abgelegt;
Die Verifizierungsstation dient der Kontrolle und Korrekturen von Erkennungsergebnissen. Die Verifizierung kann wahlweise für alle erkannten Seiten oder nur für Seiten mit einer Erkennungsquote unter einem bestimmten Schwellenwert aktiviert werden. Das Management der Kontrollrechte wird unterstützt.
ABBYY Recognition Server ist eine leistungsstarke Indizierungssoftware. Die Klassifizierung und Indizierung kann bequem auf einer intuitiven Indizierungsstation durchgeführt werden. Der Administrator wählt einfach eine Dokumentenart aus einer vordefinierten Liste aus und trägt die Dokumenteneigenschaften ein. Wenn die Attributwerte im Dokument selbst enthalten sind, muss der Administrator sie nicht einmal eintippen. Es genügt, wenn er den relevanten Ausschnitt auf der Seite auswählt, und das Indexfeld wir automatisch mit dem Text befüllt.
Die Erkennung des Dokumententyps, die Klassifizierung und Indizierung können über Java oder VB-Skript automatisiert werden.
ABBYY Recognition Server speichert die Dokumente in benutzerdefinierten Formaten und verschiebt sie in ein Netzwerk-Verzeichnis, an eine E-Mail-Adresse, an SharePoint-Dokumentenbibliothek oder jeden anderen per Exportskript definierten Zielort.
Das Programm unterstützt die Erstellung flexibler Regeln für Benennung und Weiterleitung der Ausgabedateien. So kann beispielsweise die Dokumentenart und die Dokumenteneigenschaften verwendet werden, um Ausgabedatei oder -ordner zu benennen.
Recognition Server konvertiert Bilddateien in unterschiedlichste durchsuchbare oder editierbare Formate: PDF, PDF/A, RTF, TXT, DOC(X), XLS(X) und XML sowie in häufig genutzte Bildformate: TIFF, mehrseitiges TIFF und JPEG.
Innerhalb der Funktion zur Erstellung von PDFs bietet Recognition Server eine Reihe erweiterter Optionen:
Recognition Server wird über eine auf Microsoft Management Console (MMC) basierende Oberfläche verwaltet. Über diese remote-Administration kann der Administrator das System konfigurieren und die Operationen überwachen: er kann Ablaufparameter einstellen, Lizenzen und Nutzerrechte verwalten, Stationen und Warteschlangen steuern und Logdaten einsehen.
Mit Funktionen zur Priorisierung und zeitgesteuerten Verarbeitung kann der Administrator festlegen, in welcher Reihenfolge die Dokumente verarbeitet werden und effizient vorhandene Hardware-Ressourcen nutzen, indem OCR in die Nacht oder auch auf Wochenenden gelegt wird.
ABBYY Recognition Server bietet eine API-Schnittstelle (Application Programming Interface) zur Integration mit anderen Anwendungen. Die API kann genutzt werden, um Bilddateien und Verarbeitungsparameter an Recognition Server zu übergeben sowie Benachrichtigungen über abgeschlossene Aufträge und fertige Ausgabedateien zu erhalten.